Das neue Heizen: Innovationen zum Warmwerden

Wenn es um das Wärmebedürfnis geht, hat sich der Mensch in den letzten zwei Millionen Jahren kaum verändert. In bestimmten Momenten haben wir’s einfach gerne kuschelig warm. Die Feuerstätten und Wärmequellen des 21. Jahrhunderts haben sich allerdings von ihren Vorfahren deutlich emanzipiert. Mit der neuesten Generation von Kaminöfen und Heizkörpern wird das Heizen praktisch neu erfunden.

Der Spiegel der Bad-Seele

Innovative Designer und Ingenieure haben den Heizkörper von seinem Schattendasein unter dem Fenster erlöst, mit neuen Formen zum Blickfang aufgewertet und mit technischen Raffinessen zum Komfortkünstler gemacht. Designheizkörper sind der perfekte Ausdruck des neuen Wohngefühls – im Bad ebenso wie im Wohnbereich.

Optisch und technisch perfekt, verleihen Designheizkörper der Inszenierung des persönlichen Wohnstils eine besonders kreative Note. Mit ihnen verkörpert jeder Heizkörper nicht nur ein Wärmeobjekt, sondern auch eine besondere Idee, die auf die Wirkung im Raum ausgelegt ist.
Designheizkörper schweben flach vor der Wand, ziehen mit Echtglasfronten die Aufmerksamkeit auf sich, geben Wandflächen Struktur, kombinieren so unterschiedliche Materialien wie hochglanzpolierten Edelstahl und Echtholz und überraschen mit immer neuen Formen. Die neuesten Kreationen überschreiten dabei sogar die Grenze zur Skulptur. Doch der wohl konsequenteste Ausdruck einer neuen Wohnphilosophie ist die Verschmelzung des Heizkörpers mit einem Spiegel. Denn in ihm erblickt man nicht nur ein Wandobjekt, das Ästhetik und Funktionalität vereint. In seinem schönen Rahmen spiegelt sich auch der Mensch, der stets im Mittelpunkt des Raumes steht. Schließlich ist unser Zuhause der Ort auf der Welt, an dem wir uns mehr als an jedem anderen ganz wie ein König fühlen können.

Spannende Innovation: Elektro- und Warmwasser-Mixbetrieb

Moderne Badheizkörper verbinden das Nützliche mit dem Schönen. Vor allem bei den neuen Varianten für Warmwasser- und Elektrobetrieb trifft clevere Technik auf faszinierendes Design.

Die Meisterwerke unter den Badheizkörpern sind nicht nur durchgestylte Designerstücke – sie haben auch funktional einiges zu bieten. So verfügen Heizkörper für den Mischbetrieb neben dem Anschluss für die Warmwasser-Zentralheizung auch über eine Elektro-Heizpatrone. Besonders in kühlen Übergangszeiten – wenn die Warmwasser-Heizanlage Sommerpause macht – kommt das Bad damit schnell auf Wohlfühltemperatur und man darf sich auf ein vorgewärmtes Handtuch freuen. Aber auch an ungemütlichen Wintertagen kann man so frühmorgens schon mal vorheizen, wenn die Heizung im Keller noch im Tiefschlaf liegt. Wer ein vorgewärmtes Bad betreten will, kann dafür die praktische Timerfunktion nutzen. Natürlich gibt es auch reine Elektro-Heizkörper, die ganz ohne Anschluss an die Zentralheizung auskommen und sich entsprechend völlig flexibel positionieren lassen. Über eine Steuerung mit Tages- und Wochenprogramm können die gewünschte Temperatur und individuelle Heizintervalle eingestellt werden – für einen komfortablen und sparsamen Betrieb.

 
Elektrogenie: In der neuen, rein elektrischen Version heizt der Designheizkörper Zehnder Fina Bar sehr schnell auf und verwöhnt mit einer angenehmen Strahlungswärme.

Aus Leidenschaft für heiße Formen

Für den Aufstieg des Heizkörpers zur Kunstinstallation im Bad haben die Designer viele kreative Formen gefunden. Die aktuellen Modelle spiegeln die Geschichte einer faszinierenden Stilentwicklung wider.

Die Transformation des Heizkörpers begann mit zwei links und rechts emporragenden Sammelrohren und dazwischen liegenden waagerechten Rohren – die Geburt des Handtuchwärmers. Aus dieser einfachen und schönen Grundidee heraus entwickelten sich Varianten in der Länge, dem Umfang, der Anzahl und der Position der Rohre. Die Fantasie der Designer schuf Wellenformen, Schlangenlinien und Gitterstrukturen. Ablagen, Haken, Leisten: Spiegel bieten heute den individuellen Ansprüchen an das Design und die praktische Anwendung eine breite Auswahl. In neueren Designgenerationen werden die Rohre gerne asymmetrisch angeordnet. Oder sie ziehen sich zurück hinter edel-puristischen Flächen aus eloxiertem Aluminium oder im Edelstahl-Look. Von hier aus nähert sich der Heizkörper schließlich der Grenze zur Skulptur – zum Beispiel mit vielfältig strukturierten Überlagerungen und einem interessanten Spiel von Licht und Schatten.

 
Edles Design: Die von italienieschen Designern geschaffene Kollektion IRSAP von BEMM konzentriert sich ganz auf das Wesentliche. Hier STEP E von Citterio.

Aus Liebe zu optischen Akzenten

Ein Heizkörper kann natürlich nicht nur über die Form Akzente setzen, sondern vor allem als „Gesamtkunstwerk“, also auch durch Farbe und Licht. Die einen setzen dabei auf Designheizkörper, die anderen zieht es zur klassischen, zeitlosen Form. Und die letzteren lassen sich wunderbar in Szene setzen, wenn sie zugleich eine Beleuchtung enthalten.

Die „Röhren“ sind wieder da! Nein, nicht die Röhrenfernseher, aber Heizkörper im klassischen Design erleben gerade eine kleine Renaissance. Mit der Element-Bauweise verbinden viele auch heute noch ein klassisches Weiß oder Beige. Und ebenso selbstverständlich verbinden die Hersteller die zeitlos schönen Formen mit moderner Technik. Während bei den „Klassikern“ die schlichte Farbgebung dominiert, überraschen Designheizkörper mit einem riesigen Spektrum an Farben. Glanzsilber-Metallic, Olivgrün, Zitrusgelb, samtmattes Rot – es gibt viele Möglichkeiten, mit Heizkörpern Farbtupfer zu setzen. Ganz neue Möglichkeiten erschließen dabei Modelle mit LED-Beleuchtung. Mit weißem oder farbigem Licht lenken sie entweder den Fokus ganz auf sich selbst, akzentuieren die eigenen Konturen im Raum oder werfen zauberhafte Skulpturen aus Licht und Schatten auf die Wand.

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Sterne-Heizkörper: Die LED-Sternenleiste des BEMM Salsa verzaubert den Raum mit stimmungsvollem Licht.

Erleben sie die neue Generation Heizung!

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Spiegelreflex: Die ornamentale Struktur des BEMM Olycal Royal zitiert Kunststile verschiedener Epochen. Hier im Farbton Gold aus Jemen.

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„Die schönsten Innovationen der letzten Jahre fanden für mich im Bereich Heizkörper statt.“

Nils Neumann, Herzberg am Harz

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Schlauer Mix: Wegen seiner eingebauten Elektro-Heizpatrone wird der Zehnder Quaro besonders in kühlen Übergangszeiten heiß geliebt werden.

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Heizskulptur: Zugleich Heizkörper und Skulptur spielt der BEMM Olycal Edo mit künstlerisch geformten Überlagerungen von Licht und Schatten.

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Klassisch: Mit seinen lassisch-eleganten Flachovalrohren wirkt der Zehnder Excelsior leicht und transparent.

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