Heizung drosseln und querlüften spart im Winter Geld

In vielen deutschen Haushalten wird im Winter zu stark geheizt. Das kann teuer werden. Verbraucher sollten deshalb einige Regeln beachten.

Ganztägig 25 Grad Raumtemperatur, gekippte Fenster, verdeckte Heizkörper – diese Zustände sind in deutschen Haushalten keine Seltenheit. Unnötig hohe Heizkostenrechnungen sind die Folge, auch die Klimabelastung steigt; und das alles ohne einen nennenswerten Zuwachs an Wohnkomfort zu bekommen. So sparen Sie Heizkosten:

  • Im Wohnbereich liegt die Temperatur tagsüber vernünftigerweise bei rund 20 Grad Celsius, in wenig frequentierten Zimmern bei 16 bis 18 Grad.
  • Ein Thermostat kann die Regelung übernehmen. Sinnvoll ist es auch, nachts die Temperatur um etwa fünf Grad abzusenken.
  • Das Lüften mit gekippten Fenstern verschwendet zu viel Energie, täglich mehrfach wenige Minuten Querlüften durch offene Fenster mit Durchzug ist effizienter.
  • Die Türen sollten geschlossen sein und gegebenenfalls abgedichtet werden.

Effizientes heizen und lüften kann in einem Haushalt mit 90 Quadratmeter Wohnfläche bis zu 250 Euro Heizkostenersparnis pro Jahr bringen. Wohlig warm ist es dann in den vier Wänden immer noch.

Die richtige Temperatur ist entscheidend

Eine kleine Änderung im Heizverhalten erzielt bereits eine große Wirkung: Allein die Senkung der Temperatur um drei Grad spart rund 18 Prozent Heizkosten. Im Wohnzimmer sind 23 Grad meist zu hoch, 20 Grad sind oft komfortabel genug. Im Flur reichen 16 Grad, im Schlafzimmer auch. Bad und Küche benötigen etwas mehr, wobei der Herd und die Kühlschrankabwärme in der Küche schon einen guten Teil der Heizwärme liefern.

 
Die richtige Regelung der Heiz-Temperatur spart bares Geld.

Thermostatventile lohnen sich

Wer sich nur auf sein Gefühl verlässt, der heizt leicht zu viel oder zu wenig. Um das zu verhindern, bietet sich der Einbau eines elektrischen Thermostatventils an. Mit dem Temperaturregler legt man fest, wie hoch die Raumtemperatur zu welcher Uhrzeit sein soll. Auch konventionelle Thermostatventile sind sensible Regler, die nach 10-15 Jahren ausgetauscht werden sollten, wenn die Regelfähigkeit nachgelassen hat.

Heizkörper frei halten

Sind die Heizkörper nicht verstellt oder verhängt, breitet sich die vom Heizkörper aufsteigende Wärme am besten aus. Ansonsten droht ein Hitzestau. Das kann bis zu 20 Prozent mehr Energie kosten. Auch die Entlüftung der Heizkörper ist wichtig. Damit kann die Heizungsflüssigkeit besser zirkulieren.

Effektiver Lüften

Täglich zweimal drei Minuten lang alle Fenster öffnen und einen Durchzug herstellen, tauscht die gesamte verbrauchte Raumluft inklusive Feuchtigkeit durch frische Außenluft aus. Wände, Fußböden und Decken kühlen dann nicht aus – bei dauerhaft gekippten Fenstern ist das möglich.

Optimieren Sie Ihre Heizkosten!

Wer die Heizkosten noch deutlicher reduzieren möchte, dem empfiehlt sich eine energetische Modernisierung. Dazu gehören unter anderem:

Ein qualifizierter Fachmann sollte zusätzlich prüfen, ob eine vollständige Erneuerung der Heizungsanlage oder die Dämmung von Teilen der Gebäudehülle sinnvoll ist. Setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Unsere Energie-Experten beraten Sie gern.

 

Quelle: Zukunft Altbau

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