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Optimierung von Heizungsanlagen: Der Hydraulische Abgleich.
Heizungsanlagen sind komplexe Systeme, in denen sich das Heizungswasser stets den Weg des geringsten Widerstands sucht. Ohne die richtige Einstellung des Systems, also den so genannten Hydraulischen Abgleich, werden nicht alle Heizkörper gleichmäßig mit Wärme versorgt. Dies führt zu störenden Fließgeräuschen, einem hohen und teuren Pumpenstromverbrauch und dazu, dass Heizkörper nicht richtig warm werden.
Nicht nur bei Einbau der Heizungsanlage, sondern auch nach Modernisierungsarbeiten an Ihrer Heizungsanlage (neuer Brenner, Pumpentausch, Austausch der Heizkörper oder Heizventile) oder Ihrem Haus (neue Fenster, Dämmung, Dachausbau, etc.) sollte Ihre Heizungsanlage deshalb unbedingt hydraulisch neu abgeglichen werden. Der Nutzen für Sie: Das Aufspüren von Wärmeverlusten und die richtige Dimensionierung spart Energie und schont Ihren Geldbeutel.
Der Hydraulische Heizungsabgleich umfasst:
- Ermittlung des Wärmebedarfs anhand der Außenflächen.
- Erfassung der Heizkörper und deren Dimensionierung.
- Erfassung der Ventilsituation je Heizkörper.
- Ermittlung des am knappsten bemessenen Heizkörpers und Festlegung der Vorlauftemperatur für diesen Heizkörper.
- Bestimmung des Volumenstroms je Heizkörper.
- Berechnung der Pumpenleistung.
Bild unten: Nur die wenigsten Heizungsanlagen sind hydraulisch abgeglichen: Anteil der Gebäude mit Hydraulischem Abgleich in Prozent nach Bundesländern im Vergleich. Basis: 23.000 Gebäude. Quelle: co2online gGmbH


